Selbstgemacht - ein neues Kreuz für die Christuskirche

Als Handwerker aus Erlenbach wollte ich etwas für die Allgemeinheit tun. Durch die freundliche und nette Art von Pfarrer Jürgen Stauffert und dem Kirchengemeinderat entschied ich mich, etwas zurückzugeben. Ich entschied mich für ein Kreuz der anderen Art, von Hand gefertigt, für den Innen- und Außenbereich verwendbar, nicht rostend, eventuell beleuchtet mit Kerzen. Es kann an jeden Ort mitgenommen werden, im unteren Bereich des Kreuzes ist eine Ansicht der Christuskirche verborgen. Die ersten Handskizzen wurden erstellt und mit Interessierten des Kirchengemeinderats besprochen. Bei der Materialauswahl fiel die Entscheidung auf Edelstahl mit einer Materialstärke von 1,2 mm. Ich entschied mich, weitestgehend auf den Einsatz von Maschinen zu verzichten und die einzelnen Arbeitsschritte von Hand auszuführen. Die endgültige Handskizze wurde vom Papier auf das Blech übertragen, die Maßlinien wurden mit Blechscheren von Hand ausgeschnitten, Teil für Teil. Dabei wurden mehrere Blechscheren stumpf und die Gelenke der Scheren zerstört. Um Schnittverletzungen zu vermeiden, wurden alle Kanten mit einer Feile entgratet. Die Einzelteile wurden zusammengepasst und verschweißt. Pfarrer Stauffert wählte einen Text für die Vorderansicht aus. Dieser wurde aufgemalt und herausgeschliffen. Öffnungen und Halter für die Beleuchtung des Kreuzes wurden herausgetrennt und angefertigt. Vom ersten Gedanken bis zur Übergabe des Kreuzes vergingen 15 Monate. Die reine Arbeitszeit betrug ca. 90 Stunden. Viele Freunde und Bekannte informierten sich regelmäßig über den Fortschritt des Kreuzes, was mich besonders freute.
Dieses Kreuz soll Licht und Wärme ausstrahlen, es soll Freude, Schutz und Trost geben.

Benötigt für die Herstellung:
Edelstahlblech ca. 1,2 X 1,0 Meter
Mehrere Blechscheren
Mehrere Feilen und Fräser
Diverse Stifte
Viele Blätter Papier
Schweißmaterial
Mehrere Kannen Kaffee
Spaß und gute Laune