Ein Garten wächst neu

Gisa Kaisers erzählt vom Werden des Kirchgartens, den sie bearbeiten und bewahren hilft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom Enstehen des Kirchgartens

Eine Zeile aus dem schönsten Sommerlied, gedichtet von Paul Gerhard, fällt mir ein, wenn ich über den Kirchgarten blicke, der ein ganz neues Gesicht bekommen hat und in dem sich die gepflanzten Kräuter und Blumen langsam eingewöhnen und hoffentlich prächtig gedeihen.


Schau an der schönen Gärten Zier........


Nur zwei Monate sind vergangen, seit aus dem Brachland ein kleines Paradies entsteht. Das mühevolle Umgraben während der Osterferien haben Pfarrer Stauffert und sein Helfer Harald Pick an nur zwei der wenigen Sonnentage im Schweiße ihres Angesichts bewältigt. Dann wurde es nochmal kalt und grauslig,-die Arbeiten eingestellt.

Rechtzeitig vor dem nicht enden wollenden Regenwetter wurde der Sand angeliefert, den der Pfarrer über das Areal geworfen, geschoben und gezogen hat. Sein treuer Helfer Harald Pick ließ ihn auch diesmal nicht im Stich. Nun war Kurt Ortwein an der Reihe. Den Motorpflug fest im Griff, hat er für die richtige Durchmischung von Erde und Sand gesorgt. Danach machte sich mit viel Gefühl und Geduld unser nimmermüder Pfarrer an die Feinarbeit: das Planieren und Einsähen. Die Anzuchterde wurde zum Schluss ausgestreut, damit die Amseln, die die ganzen Arbeiten neugierig verfolgt haben und immer mal wieder einen Regenwurm aus der gelockerten Erde zogen, sich nicht den Grassamen zum Frühstück stibitzten. Ein letztes Mal planieren und der Regen konnte kommen.

Was für ein Glück! Pünktlich nach getaner Arbeit öffnete der Himmel seine Schleusen – wochenlang! Nur einmal, ganz zu Anfang, musste die Fläche bewässert werden. Staunend sahen wir langsam den Rasen entstehen, der inzwischen sattgrün auf seine Besucher wartet. Den ersten Schnitt hat er prima ausgehalten.

Während der Arbeiten am Garten kam so manche Idee auf. Eine davon, die Holzbank auf der Mauer, wurde bereits in die Tat umgesetzt. Jens Kneschke hat sie zusammengezimmert und an der Mauer festgemacht. Weitere Sitzplätze und Bänke sollen folgen und zum Verweilen einladen – vielleicht schon bald auf dem Gemeinde-Sommerfest.

Die Arbeit im Garten geht so schnell nicht aus und jeder Helfer, der manchmal Zeit hat und freiwillig an Samstagvormittagen das Gartenteam um Maren und Abdou Zouzou unterstützen möchte, ist herzlich willkommen und trägt dazu bei, dass aus unserem Kirchgarten ein kleines Juwel wird.
Es macht Freude – auch wenn der Rücken manchmal zwickt.

Das versichert Ihnen die Mithelferin Gisa Kaisers.

 

 

Übrigens: Die kreativen Gestaltungsideen kamen von Gisa Kaisers, Nahrin Stauffert und Maren Zouzou.

 

Hier Bilder vom Schaffen und der Schöpfung

 

Ein chinesisches Sprichwort sagt:

Wer einen Tag lang glücklich sein will, der betrinke sich.
Wer einen Monat lang glücklich sein will, der schlachte ein Schwein und esse es auf.
Wer ein Jahr glücklich sein will, der heirate.
Wer ein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.